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Über Greencity

Auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Sihl AG (Manegg-Areal) wird ein nachhaltiges Stück Stadt entwickelt: die so genannte «Greencity», erstellt nach dem Prinzip der 2000-Watt-Gesellschaft.

Das Greencity-Areal ist das schweizweit erste, das vom Trägerverein Energiestadt als «2000-Watt-Areal» zertifiziert worden ist. Das Konzept sieht vor, dass alle Wohnbauten in Minergie-P-Eco-Standard realisiert werden und auch die Energie aus nachhaltigen Quellen stammt: Ein Grundwasser-Wärmepumpensystem deckt den Energiebedarf für Heizung- und Warmwasser zu 100 Prozent und auch die Abwärme wird gespeichert und genutzt. 20 Prozent des Strombedarfs wird durch die Photovoltaikmodule auf den Dächern abgedeckt. Der Rest des Strombedarfs wird über Zukäufe von Strom, der nach ökologischen Kriterien produziert wird, abgedeckt. 

Auch ein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept mit autofreien und temporeduzierten Zonen sowie einer hervorragenden Anbindung an die Sihltalbahn und ein gut ausgebauter Fahrradweg in die City gehören dazu. Es ermöglicht es den zukünftigen Bewohnern und Nutzern, ihre Mobilität umweltfreundlich zu gestalten. Die vorgesehenen Plätze für Car-Sharing-Angebote sowie Aufladestationen für Elektrofahrzeuge gehören dazu.

Das neue Quartier liegt zwischen Allmend und Zürich Leimbach im Sihltal und gehört zu Zürich Süd (Wollishofen). Neben Miet- und Eigentumswohnungen sind auch Gewerbe- und Büroflächen, ein Hotel und eine Schule geplant.

Entwickelt wurde das Projekt von Losinger Marazzi AG, die Umsetzung erfolgt zusammen mit den verschiedenen Bauträgern. Der Anteil der Genossenschaftswohnungen liegt bei 30 Prozent der Gesamtbaufläche. Die gemeinnützigen Bauträger wurden in einem transparenten Auswahlverfahren durch den Verband der Wohnbaugenossenschaften Zürich bestimmt und bauen total 235 Wohnungen sowie rund ein Dutzend Gewerberäume, verteilt auf drei Gebäude. Die genossenschaftlichen Wohnbauten sind um die SZU-Haltestelle Manegg und den zentralen Spinnereiplatz gruppiert.

Die Genossenschaften beteiligen sich damit an einem gigantischen Projekt. Der neue Stadtteil Greencity kostet insgesamt 900 Millionen Schweizer Franken und bietet zukünftig rund 2000 Menschen Raum zum Wohnen und 3000 Personen Platz zum Arbeiten.

Weitere Informationen:
Faktenblatt Greencity 2000-Watt-Areal
www.greencity.ch
Die genossenschaftlichen Wohnbauten sind um die SZU-Haltestelle Manegg und den zentralen Spinnereiplatz gruppiert.

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Die 2000-Watt-Gesellschaft

Die Greencity wird nach dem Prinzip der 2000-Watt-Gesellschaft erstellt. Dieses Prinzip sieht vor, dass Ressourcen und Energieträger nachhaltig genutzt und global gerecht verteilt werden. 2008 stimmten über 76 Prozent der Stadtzürcherinnen und -zürcher für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Zürich und für die 2000-Watt-Gesellschaft. Projekte, die diesem Ziel dienen, werden deshalb unterstützt.

Weitere Informationen:
www.stadt-zuerich.ch/2000watt
Trägerverein Energiestadt

Meilensteine

2017
Ab Ende Juni 2017: Bezug

2016
September 2016: die Aufrichte kann gefeiert werden, im November starten die Wohnunsgvermietungen.

2015
September 2015: Baustart der Gebäude der gemeinnützigen Bauträger.

2015
10. September 2015: Grundsteinlegung 

2015
April 2015: Rechtskräftige Baubewilligungen für die drei Gebäude der gemeinnützigen Bauträger liegen vor

2013
Eingabe der Baugesuche

2012
Projektierung

2012
Die vier gemeinnützigen Bauträger entscheiden über die Projekte für die drei Baufelder

2011
Architekturwettbewerb

2011
Auswahl der vier gemeinnützigen Bauträger: Genossenschaften GBMZ, Hofgarten (geho), Wogeno Zürich, Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien

2010
Der Gemeinderat genehmigt den Gestaltungsplan. 30 Prozent der Fläche muss von Angeboten von gemeinnützigen Bauträgern belegt werden.

2008
Privater Gestaltungsplan der Grundeigentümer liegt vor

2006
Das Gebiet wird der fünfgeschossigen Zentrumszone mit Gestaltungsplanpflicht zugewiesen

Webcams Baustelle

Hier können Sie den Wandel live miterleben:

Webcam Greencity

Webcam Greencity